O-Pods - Podcasts zur Ordnungspolitik

Karl Popper (1934): Logik der Forschung

Textauszüge aus:

Karl R. Popper (1934/1994): "Grundprobleme der Erkenntnislogik", 1. Kapitel in ders.: Logik der Forschung, 10. Auflage, J.C.B. Mohr Tübingen, S. 3-21.

MP3 herunterladen (13,9MB)

F. A. v. Hayek (1963): Arten der Ordnung

Dieser o-pod stellt einen ursprünglich 1963 erstveröffentlichten Text von Hayeks vor, indem dieser ausdrücklich die zwei Arten von Ordnungen zu differenzieren versucht, die sein Verständnis in vielerlei Hinsicht prägen. Hier wird die spontane Ordnung von der geplanten Organisation abgegrenzt. Eine wertvolle Ergänzung zu "Kosmos und Taxis", einfacher zu lesen, stärker auf praktische Erwägungen verdichtet.

Quelle: ORDO- Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 14, 1963, S. 3-20.

Eine Video-Fassung des o-pods finden Sie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=Fp1vKIVC_wA

MP3 herunterladen (10,4MB)

Kruse (2010): Lesen und Schreiben

Der erste o-pod im Sommersemester 2011, der erste o-pod als Video-podcast überhaupt...

Ich lege Ihnen die ersten 50 Seiten des Büchleins von Otto Kruse ans Herz. Es geht dabei um Ihren Zugang zum Lesen wissenschaftlicher Texte. Glauben Sie nicht, ich wolle Sie beleidigen. Ich weiß, dass Sie Lesen können. Aber vielleicht lohnt es sich dennoch, nochmal ganz bewusst und selbstkritisch zu überlegen, was man vor hat, wie und zu welchem Zweck man was lesen möchte. Es könnte sich für die Vorlesung "Ordnungspolitik" durchaus lohnen.

podhost.de ist leider für Viodeo-podcasting ungeeignet. Die zulässigen Upload-Volumen sind viel zu gering. Der podcast liegt daher (zumindest vorläufig) hier: http://www.youtube.com/watch?v=J3iO1hDmJlY

Hayek: Freiheit und Freiheiten (1971)

In diesem einleitenden Kapitel zu einem seiner großen Werke ("Verfassung der Freiheit") geht von Hayek ausführlich auf verschiedene Formen von Freiheit ein, um zugleich die für ihn elementare negative Freiheit im Sinne einer Abwesenheit von Zwang zu erläutern. Entscheidend ist die Möglichkeit, sein Handeln an seinen eigenen Plänen ausrichten zu können und nicht durch die Wünsche anderer beschränkt zu werden.
Diese Freiheit schließt zwar andere, materielle oder innere Zwänge nicht aus. Ausschlaggebend ist jedoch, dass der Zwang nicht von anderen ausgeübt wird, d.h. dass kein Individuum Macht über seine Mitmenschen ausüben kann.
Hayek argumentiert, dass gerade eine freiheitliche Gesellschaft gewisser Regeln bedarf, um ihren Mitgliedern die größtmögliche Freiheit zu garantieren. Das Monopol auf Zwang, d.h. das alleinige Recht auf Durchsetzung allgemeiner und unpersönlicher Regeln, muss aber beim Staat liegen, soll individuelle und willkürliche Machtausübung verhindert werden.

Quelle:
von Hayek, Friedrich August (1971): Freiheit und Freiheiten, Kapitel 1 in: Ders., Die Verfassung der Freiheit, Mohr Siebeck, Tübingen 2005 (4. Auflage), S. 13-30.

MP3 herunterladen (7MB)

Demsetz (1969): Nirvana Approach

Hier geht es um den Fehler, wirtschaftspolitische Beratung nicht anhand eines "comparative institution approachs" zu betreiben, sondern einen unzulässigen Vergleich realer Begebenheiten mit theoretischen Idealwelten anzustellen, dem so genannten "nirvana approach". Demsetz beschreibt, dass einige Ökonomen ärgerlicher Weise diesen nirvana approach wählen und dabei aufgrund einer Abweichung der analysierten Realität von einem gewählten Ideal folgern, die Realität sei ineffizient. Er beschreibt anschließend drei logische Fehler, die Vertretern des nirvana approachs tendenziell leichter unterlaufen als vergleichend institutionalistisch arbeitenden Ökonomen. Es handelt sich dabei um die (1) "the grass is always greener fallacy", (2) "the fallacy of the free lunch" und die (3) "the people could be different fallacy".

Quelle:
Harold Demsetz (1969): Information and Efficiency: Another Viewpoint, in The Journal of Law and Economics, Vol. XII/1, pp. 1-22.

MP3 herunterladen (6,6MB)