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Demsetz (1969): Nirvana Approach

Hier geht es um den Fehler, wirtschaftspolitische Beratung nicht anhand eines "comparative institution approachs" zu betreiben, sondern einen unzulässigen Vergleich realer Begebenheiten mit theoretischen Idealwelten anzustellen, dem so genannten "nirvana approach". Demsetz beschreibt, dass einige Ökonomen ärgerlicher Weise diesen nirvana approach wählen und dabei aufgrund einer Abweichung der analysierten Realität von einem gewählten Ideal folgern, die Realität sei ineffizient. Er beschreibt anschließend drei logische Fehler, die Vertretern des nirvana approachs tendenziell leichter unterlaufen als vergleichend institutionalistisch arbeitenden Ökonomen. Es handelt sich dabei um die (1) "the grass is always greener fallacy", (2) "the fallacy of the free lunch" und die (3) "the people could be different fallacy".

Quelle:
Harold Demsetz (1969): Information and Efficiency: Another Viewpoint, in The Journal of Law and Economics, Vol. XII/1, pp. 1-22.

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Kommentare  

  1. Martin sagt am Jun 30, 2014 @ 01:17 PM: Hallo, kennst du Literatur zur Kritik des Nirvana Approach aus einer institutionellen Perspektive?

    Ich schreibe zur Zeit ein Essay über das Thema, bin aber leider noch nicht fündig geworden

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