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Smith: Güter, die Sitte und Anstand "lebensnotwendig" werden lassen (1776)

Adam Smith unterscheidet in seinen Ausführungen zu den "Quellen der öffentlichen oder Staatseinnahmen" in "Wealth of Nations" Konsumgüter in "lebensnotwendige oder Luxusgüter". Auch wenn es in den zitierten Passagen nicht um eine im Sinne der Garantie einer "würdigen Lebensführung" erforderliche Mindestsicherung geht wird deutlich, dass für Adam Smith eine Unterscheidung von physisch und sozial lebensnotwendigen Gütern nicht nur naheliegend, sondern zweifellos erscheint. Was "lebensnotwendig" ist, hängt von Raum, Zeit und sozialem Umfeld ab.

Textquelle:
Adam Smith (1776): "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" - zitiert nach der deutschen Übersetzung von Monika Streissler "Untersuchung über Wesen und Ursachen des Reichtums der Völker", UTB Taschenbuchausgabe, Mohr Siebeck, 2005, Buch V, Kapitel ii, Abschnitt k.

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